1. Nachrichten
  2. Auto
  3. News
  4. Daimler: Großer Mercedes-Rückruf - Brandgefahr bei 105.000 Diesel-Fahrzeugen

Der folgende Inhalt wird veröffentlicht von Er wurde von der FOCUS-Online-Redaktion nicht geprüft oder bearbeitet.*
Dieselmodelle betroffen: Brandgefahr: Mercedes ruft alleine in Deutschland 105.000 Fahrzeuge zurück
Mercedes-Rückruf: Erhöhte Brandgefahr bei Dieselmodellen
Bild: Daimler AG Mercedes-Rückruf: Erhöhte Brandgefahr bei Dieselmodellen
Wegen erhöhter Brandgefahr hat Daimler einen Rückruf für weltweit rund 298.000 Mercedes-Modelle mit Dieselmotor gestartet. In Deutschland geht es laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) um über 105.000 Exemplare vom Typ E-Klasse und CLS.

Durch „elektrochemische Vorgänge“ könnten „leitfähige Verbindungen in der Stromschiene“ entstehen, begründete ein Konzernsprecher auf Nachfrage die Aktion.

Diese Schiene überträgt elektrische Ströme u.a. vom Starter und vom Generator. Laut Sprecher kann Feuchtigkeit in das Bauteil gelangen, z.B. „salzhaltiges oder verschmutztes Wasser von der Frontscheibe“.

Die daraus resultierenden Stromflüsse der nebeneinander liegenden Leitungen könnten „abhängig von der betroffenen Stelle in der Stromschiene und der Ausprägung der Verbindungen zu einer thermischen Belastung des Kunststoffmaterials der Stromschiene führen“, sagte er.

Mercedes-Baureihen 213, 238 und 257 betroffen

Der Hersteller bestellt demnächst Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum Juli 2015 bis Oktober 2019 in die Partnerbetriebe ein. Konkret geht es um die Baureihen 213, 238 (Foto) und 257 mit den Motoren „OM642“, „OM654“ und „OM656“.

Die Werkstätten modifizieren bei den betroffenen Fahrzeugen die Stromschiene und verlegen eine separate elektrische Leitung. Der Rückruf hat den internen Code „1590007“ und dauert dem Sprecher zufolge etwa eine Stunde. Kundenfragen beantwortet die Hotline unter der Rufnummer 00800/12777777.

Rekordverdächtiger Sturm: Jetstream katapultiert Orkan Victoria Richtung Europa

The Weather Channel Rekordverdächtiger Sturm: Jetstream katapultiert Orkan Victoria Richtung Europa

*Der Beitrag "Brandgefahr: Mercedes ruft alleine in Deutschland 105.000 Fahrzeuge zurück" wird veröffentlicht von Kfz-Rueckrufe.de. Kontakt zum Verantwortlichen hier.

Jetzt mehr über die Zukunft der Mobilität erfahren

Auf unserem E-Mobilitäts Portal EFAHRER.com finden Sie alle auf dem deutschen Markt erhältlichen E-Fahrzeuge & Hybride mit technischen Daten, Preisen, Lieferzeiten und Modellvergleichen. Dazu gibt es laufend Insider-News, Tests aller wichtigen Fahrzeuge, einen Überblick zu Ladestationen und einen Reichweitenrechner.

Sie können zudem direkt kostenlos eine Probefahrt für Ihr Wunschauto vereinbaren und so unkompliziert in die E-Mobilität starten.

Kfz-rueckrufe.de
Aktuelle Artikel des Partners auf FOCUS Online lesen
Zum Thema

Top-Sicherheitseinstellungen

WhatsApp veröffentlicht Sicherheitstipps: Das sind 5 wichtigste Regeln

Virus-Ausbruch im News-Ticker

Infektiologe spricht über Chaos auf Quarantäne-Schiff: „Niemals hatte ich solche Angst“

Aida und Co senken Preise

Kreuzfahrt-Urlauber profitieren von fallenden Preisen - wann sie buchen sollten

Vielen Dank! Ihr Kommentar wurde abgeschickt.

Hier können Sie selbst Artikel verfassen: Bericht schreiben

Im Interesse unserer User behalten wir uns vor, jeden Beitrag vor der Veröffentlichung zu prüfen. Als registrierter Nutzer werden Sie automatisch per E-Mail benachrichtigt, wenn Ihr Kommentar freigeschaltet wurde.

Artikel kommentieren Netiquette | AGB
Bitte loggen Sie sich vor dem Kommentieren ein Login
Überschrift Kommentar-Text
Leser-Kommentare (3)
Bei den folgenden Kommentaren handelt es sich um die Meinung einzelner FOCUS-Online-Nutzer. Sie spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider.

15.02.20, 09:46 | Rainer Roth

Vielleicht

werden Autos heute einfach viel zu kompliziert aufgebaut. Zu viel Elektronik und viel zu viel Software. Gut, hierbei handelt es sich um eine Stromschiene, gabs schon immer. Aber nichts desto trotz sollte man mal wieder darüber nachdenken einfache und simple Autos zu bauen deren Sinn darin besteht einfach von A nach B zu fahren. Ohne anfälligen und blöden Schnickschnack und Krempel den man eh nicht braucht. Auch intern technisch ginge vieles einfacher. So gäbe es auch weniger Stromschienen.

Antwort schreiben

15.02.20, 08:15 | Claus von Hinkelstein  | 5 Antworten

Rollende Zeitbomben

Na ja bei den Stromern gibt es keinen Not-Aus-Schalter der die überhitzte Akkuladung vom Fahrzeug trennt - bei solch hohen Energieladungen sitzt man auf einem rollenden Pulverfass das jederzeit hochgehen kann. Einmal in Brand kann man nur noch mit ertränken reagieren. Stromer der momentanen Bauart sind rollende Selbstmordautos.

Antwort schreiben
  • 16.02.20, 17:15 | Kornelius Muster

    @Claus von Hinkelstein

    Sie sollten sich nicht durch die einseitige Berichterstattung der Medien in ihrer Meinung manipulieren lassen. Seien sie kritisch. Allein in Deutschland brennen täglich über 45 PKW komplett ab, in den USA täglich weit über 110. Von wie vielen davon lesen sie etwas? Sobald aber ein einzelner Tesla irgendwo auf der Welt brennt ist es die Topnews. Verbrenner brennen 45 mal häufiger als E-Autos.

Alle Antworten (4)

14.02.20, 12:28 | rolf HOFFMEISTER  | 1 Antwort

Jedes Auto kann brennen

Trotzdem sind E-Autos besonders brandgefährlich, weil nicht löschbar. Da helfen auch keine Spingleranlagen und Feuerlöscher.

Antwort schreiben
  • 14.02.20, 15:46 | Peter Sauerbier

    Unsinn

    Nur weil etwas schwer zu löschen ist, muss nicht unbedingt die Brandgefahr höher sein. Die entscheidende Frage ist nämlich, wodurch ein Brand wahrscheinlich wird und dann auch tatsächlich eintritt. Gerade Benzin betriebene Fahrzeuge, gehen öfter in Flammen auf als man denkt. Löschen lassen sich diese auch meist nur dann, wenn es bereits zu spät ist.

Sie waren einige Zeit inaktiv
Ihr zuletzt gelesener Artikel wurde hier für Sie gemerkt.
Zurück zum Artikel Zur Startseite
Lesen Sie auch
Fotocredits:

ATU, Volkswagen, Bild: Daimler AG, Volvo, Jae C. Hong/AP/dpa, Audi, Visa, Ludwig-Bölkow-Systemtechnik , Mercedes, dpa/Armin Weigel/dpabild, dpa, imago/Westend61, dpa/Andrea Warnecke, Die Bayrische, TWC, leasingmarkt_teaserbild, sixt, dpa/Andreas Arnold/dpabild, dpa/Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zenralbild/dpabild, Pagani, plus, dpa/Daniel Reinhardt, dpa/Boris Roessler/dpa/Symbolbild, dpa/Christian Charisius/dpabild, dpa/Martin Gertenbild
Alle Inhalte, insbesondere die Texte und Bilder von Agenturen, sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur im Rahmen der gewöhnlichen Nutzung des Angebots vervielfältigt, verbreitet oder sonst genutzt werden.
© FOCUS Online 1996-2020