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Ernährungsmediziner Matthias Riedl: „Brauchen keinen Zucker“: Arzt erklärt 6 Strategien, damit Kinder gesund essen
Dad with daughter on kitchen
Getty Images/iStockphoto
  • FOCUS-Online-Experte

Toast, Nudeln und Süßes essen Kinder in der Regel gern. Gemüse und Gesundes oft weniger. Dabei liegt es in der Macht der Eltern das Essverhalten ihrer Kinder auf "gesund" zu polen, sagt Mediziner Matthias Riedl. Wenn sie es nicht tun, schadet das langfristig der Gesundheit ihres Kindes.

Beinahe täglich bekomme ich Mails mit solchen Hilferufen: "Was soll ich nur tun? Meine Tochter (12) isst nur Fischstäbchen, Nudeln und Toast." Die Ursache ist stets: falsche Prägung, klar. Meine zweite Erfahrung: Großeltern, Patentanten und Freunde der Familie sind – womöglich aufgrund fehlender Alltagserfahrung – optimistischer. Jetzt, wo das Kind "richtige Dinge" essen kann, so ihr Gedanke, kochen sie aufwändig, um dem kleinen Schatz beispielsweise mit dem eigenen Lieblingsgericht eine Freude zu machen.

So habe ich etwa eine Bekannte davon berichten hören, wie sie ihrer zweijährigen Patentochter "Melanzane alla parmigiana" zubereitete – einen süditalienischen Auberginenauflauf, der einiges an Aufwand bedeutet. Und die liebe Kleine? Schaute skeptisch, als sie die Leckerei vorgesetzt bekam – und anschließend, nachdem sie einen winzigen Bissen probiert hatte, angeekelt bis empört.

Spannend, aber gerade keine Zeit?

Ein Fehlgriff mit Ansage: Denn so ein Auberginengericht verbindet viele unbekannte Geschmacksvarianten, die teilweise auch noch bitter sind. Weder das dunkellila Gemüse noch der Parmesan und die italienischen Kräuter in der Tomatensauce sind jungen Kindern genusstechnisch ein Begriff. Und, erinnern wir uns: Was das Kind nicht kennt, mag es nicht – und wenn es dazu auch noch bitter ist, ruft es die natürliche angeborene Abneigung hervor.

Über den Autor

GU/Bonisolli

Matthias Riedl ist Ernährungsmediziner, Diabetologe und ärztlicher Direktor des medicum Hamburg, Deutschland größter ernährungsmedizinischer Spezialpraxis. Als Vorstandsmitglied des Bundes der Deutschen Ernährungsmediziner (BDEM) setzt er sich für Aufklärung rund ums Thema Ernährung ein. Unterstützen will er dabei vor allem Menschen, denen die klassische Schulmedizin nicht mehr weiterhilft. Hier lesen Sie einen Auszug aus seinem gerade erschienenen Buch "Die Macht der ersten 1000 Tage".

Kinder an unbekannte Geschmäcker heranführen - Schritt für Schritt

Deshalb wird kein Kind ein Gericht, das wir als Erwachsene lieben, auf Anhieb mögen: Die Neophobie wird dabei meist gleich mehrfach berührt. Und trotzdem: In der Theorie liegen Menschen, die euphorisch versuchen, Kinder für anderes als Nudeln und Kartoffeln zu begeistern, absolut richtig. Denn nur, wenn diese kulinarischen Banausen geduldig dazu verführt werden, ihren angeborenen Unwillen allem unbekannten Essen gegenüber abzulegen, gewöhnen sie sich daran, abwechslungsreich zu essen.

Eltern, die ihre Kinder positiv prägen wollen, sollten sich also eine dicke Scheibe dieses Missionierungswillen abschneiden, wie ihn nicht allzu nahe Verwandte und Bekannte im Umgang mit den genussignoranten Kindern oft zeigen. Und dann eben in der Praxis ein wenig geschickter vorgehen als die Patentante mit ihrem Auberginenauflauf.

Das heißt konkret: den Kindern das Gesunde zunächst schlicht unterjubeln! Und zwar so lange, bis sie sich an den neuen Geschmack gewöhnt haben – um dann irgendwann auch das Lebensmittel pur zu mögen, von dem der einst unbekannte und abgelehnte Geschmack herrührte. Am leichtesten gelingt das – wie das meiste – mit einem Plan.

 

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Ich empfehle, jede Woche mindestens drei neue Lebensmittel auf den Speiseplan zu heben, sobald Kinder Beikost bekommen, idealerweise noch mehr. Und wie nun Kinder davon überzeugen, dass das Neue auch schmeckt? Mit den folgenden Tricks:

1) Gemüse und Co. konsequent präsentieren

Gesunde Nahrungsmittel wie Paprika, Salat, Vollkornbrot und Hülsenfrüchte sollten so selbstverständlich zur Umgebung von Kindern gehören wie etwa Spielzeug. Denn allein durch die optische Präsenz wird es zur kulturellen Konstante. Beispielsweise hilft es, wenn Eltern einen vollen Obst- und Gemüsekorb wie ein Deko-Objekt gut sichtbar in der Küche stehen haben. Und zu jeder Mahlzeit ein Schälchen mit Gemüsesticks auf den Tisch stellen.

Dabei ist es wieder nebensächlich, ob das Kind die Kirschtomate begeistert probiert oder ob es vielmehr über Wochen hinweg die Eltern sind, die das Gemüse verputzen müssen – der Nachwuchs nimmt es wahr. Er ist dem Gesunden ausgesetzt und wird es von allein irgendwann kosten wollen: Gesunde Prägung kann so dank des Nachahmungsbestrebens und des Mere-Exposure-Effektes gelingen.

2) Mix it, Baby!

Gesundes untermischen, sodass es die Kinder kaum merken, ist der Klassiker unter den Unterjubel-Tricks. Ihr Kind mag Nudeln mit Tomatensauce? Mixen Sie das nächste Mal ein wenig Oregano darunter. Ihr Kind würde am liebsten dreimal täglich Kartoffelbrei essen? Pürieren Sie eine Möhre mit, später Spinat, Mangold, Blumenkohl. Auch eine Kartoffelsuppe, in der sich ein feinpüriertes Röschen Brokkoli versteckt, wird das Kind sehr wahrscheinlich nicht ablehnen. Es ist eher Milchreis angesagt? Kochen Sie diesen mit Vollkornreis, um die Mahlzeit gesünder zu machen.

Wer Kindern mit diesem Mix-Gedanken im Hinterkopf auf den Teller schaut, wird schnell verschiedene Möglichkeiten entdecken, es auf kaum bemerkbare Weise an Gemüse und Vollkorn zu gewöhnen.

Ein Vorteil, den Eltern dabei gut ausspielen können: Alle Kinder mögen Farben! Das Kartoffelbrei-Gelb beispielsweise durch Spinat in etwas Grünes zu verwandeln oder mit viel Roter Bete in etwas Violettes, werden Kinder schätzen. Dabei kann es helfen, sich bewusst zu machen, dass sich die differenzierte Farbwahrnehmung bei Kindern erst entwickeln muss. Orange und Violett erkennen schon Neugeborene; feinere Nuancen zu unterscheiden, etwa von Gelb, Grün und Blau, gelingt ihnen erst Monate später.

Grundsätzlich gilt für die ersten Jahre: je kräftiger eine Farbe, desto besser. Und: Violett und Rot mögen beide Geschlechter sehr lang gleichermaßen gern.

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3) Kinder spielerisch dazu verleiten, Gesundes selbst probieren zu wollen

Ein weiterer Trick, der in der Praxis funktioniert, steht zuverlässig in der Kritik – und zwar jener, Lebensmittel und Mahlzeiten fantasievoll zu präsentieren. "Mit Essen spielt man nicht", hören Eltern dann häufig, bevorzugt von älteren Zeitgenossen. Oder auch: "Wer so viel Aufheben um das Essen macht, verzärtelt und verwöhnt Kinder nur." Ich halte solche Kritik für absolut daneben.

Denn: Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, die sich mit vermeintlich vernünftigen Argumenten überzeugen lassen – im Gegenteil. Es sind Menschen, die anders als wir Älteren noch beinahe ausschließlich von ihren Primärbedürfnissen geleitet sind. Und diese bestehen darin, satt und zufrieden zu sein. Essen sättigt – und Spielen macht froh. Es spricht also nichts dagegen, gesunde Lebensmittel in eine spannende Form zu bringen – und den Nachwuchs auf diese Weise für Paprika, Möhre und Kichererbse zu begeistern.

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"Die Macht der ersten 1000 Tage" von Matthias Riedl, GU Verlag, 272 Seiten, 19,99 Euro

Beispielsweise ist es eine gute Idee, wenn Eltern etwa mit Gemüseaufstrich ein Gesicht aufs Brot malen, mit Paprikasticks eine verrückte Frisur auf die Suppe zaubern oder aber zwei Scheiben Ei mit zwei Kirschtomaten zu lustigen Augen legen. Auch gut: Mithilfe von Ausstechformen Dinge wie Gemüsebratlinge oder Zucchini-Möhren-Tortilla in einen Dinosaurier oder ein Herz zu verwandeln.

Kaum ein Kind wird Gesundes ablehnen, wenn es daherkommt wie Spielzeug! Etikettieren Eltern es jedoch als gesund, stehen die Aussichten Studien zufolge viel schlechter, dass der Nachwuchs davon probiert. (...)

4) Die Ich-Bezogenheit von Kindern nutzen

Ebenfalls erprobt und für gut befunden: den "meins!"-Reflex der Kinder dazu zu verwenden, ihnen Gesundes unterzujubeln. Das Prinzip dahinter: In den ersten Jahren auf der Welt gehen Kinder unbewusst davon aus, dass alles, was sie sehen, ihnen gehört – mit allen Konsequenzen, die Eltern etwa beobachten können, sobald der Nachwuchs im Sandkasten Altersgenossen mit Spielzeug begegnet. Psychologen nennen diese Weltsicht egozentristisch: Kinder betrachten sich und die Umgebung um sie herum als eins.

Diese Tatsache können Eltern prima nutzen, um ihren Kindern Gesundes zu verkaufen. Legen Sie beispielsweise einmal ein Stück Paprika direkt neben den Teller des Kindes. Wie im Sandkasten wird es dieses Stück Paprika als Teil seiner Welt betrachten. Nehmen Sie es dann weg und stecken Sie sich das Stück Paprika selbst in den Mund. Am besten noch mit begleitenden Tönen, die Genuss ausdrücken.

Nicht immer, aber in vielen Fällen wird ein kleines Händchen versuchen, ihnen die Paprika wegzunehmen. Entweder, um es dann wieder neben den eigenen Teller zu legen – dort gehört es schließlich hin, nicht? Oder aber, um Sie direkt zu imitieren und es selbst zu essen. Auch gut: ein wenig zu deutlich darauf zu verweisen, dass der Suppenteller samt Inhalt Ihnen gehört und das Kind dann doch "einen Löffel" probieren zu lassen, wird den Nachwuchs dazu bringen, Gesundes als etwas zu erleben, das begehrenswert ist.

5) Geduldig bleiben

Das Wichtigste jedoch: Eltern sollten versuchen, mit so viel Spaß wie möglich an die Versuche heranzugehen, das Kind für gesundes Essen zu begeistern. Und es nicht persönlich nehmen, wenn der Nachwuchs die liebevollen Bemühungen mit nichts quittiert als einem Kopfschütteln oder dem deutlichsten "Nein!", zu dem es in seinem Alter fähig ist. (...)

6) Ungesundes unzugänglich machen

Gestatten Sie mir eine Bemerkung vorweg, in einer Deutlichkeit, die mir sonst widerstrebt: Kinder brauchen keinen Zucker, brauchen keinen Zucker, brauchen keinen Zucker! So war es immer – und so ist es heute. Auch wenn die Nahrungsmittelindustrie uns weißmachen will, dass ein Kinderlachen unsichtbar, aber zwangsläufig gebunden ist an Schokoriegel und Gummibärchen. Das ist falsch!

Um das zu begreifen, genügt ein rascher Blick auf die Angehörigen von Urvölkern, die ihre Kinder ohne diese Einflüsterungen und fern von industriell hergestellten Nahrungsmitteln ernähren. Beispielsweise Mitglieder des Tsimane-Stammes, der im bolivianischen Amazonas-Gebiet lebt. Was bekommen Kinder hier zu essen? Ballaststoffreiche Knollengewächse vor allem, dazu Nüsse sowie ab und an ein wenig Fisch oder Fleisch.

Einfachzucker gibt es in Form von Früchten wie etwa Kochbananen und Beeren – die in ihrer natürlichen Variante deutlich weniger Zucker enthalten wie ihre auf Süße gezüchteten Verwandten, die wir hierzulande bekommen.

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Kein Mensch braucht Industriezucker

Diese gesunde Ernährung hat gesunde Folgen – und zwar bis ins hohe Alter, wie Wissenschaftler herausfanden. Ein internationales Forscherteam um Hillard Kaplan, Professor für Anthropologie an der University of New Mexiko, prüfte 705 Mitglieder der Tsimane buchstäblich auf Herz und Nieren, unter anderem mit CT-Untersuchungen. Eine Erkenntnis: 85 Prozent der 40- bis 94-Jährigen waren absolut herzgesund – bei Amerikanern liegt dieser Wert bei 14 Prozent.

Und: Die Arterien eines 80-jährigen Tsimane waren so geschmeidig wie die eines Mittfünfzigers in den USA. Einen Grund für diese Differenz sahen die Wissenschaftler in der natürlichen Ernährung der Ureinwohner, einen anderen in der Bewegung: Neun Zehntel der Zeit, die den Tsimane tagsüber zur Verfügung stehen, verbringen sie in Bewegung – bei uns ist es gerade mal ein Zehntel.

Am Beispiel der Tsimane lässt sich in aller Klarheit ablesen: Kein Mensch braucht Industriezucker, um genügend Energie zum Leben zu haben. Kinder schon gar nicht. Denn ja, sie sind evolutionär darauf geprägt, Süßes zu lieben. Aber was bedeutet "süß" für ein Neugeborenes? Es bedeutet: "süß wie Muttermilch".

Kinder komplett zuckerfrei zu ernähren ist weltfremd - zögern Sie es deshalb so lange wie möglich hinaus

Ein Vergleich: Muttermilch enthält etwa sieben Gramm Kohlenhydrate auf 100 Milliliter. Eine Banane aus dem Supermarkt enthält auf 100 Gramm etwa drei Mal so viele Kohlenhydrate, Gummibärchen und Vollmilchschokolade etwa sieben Mal so viel. (...)

Mir ist bewusst: Wer Kinder in der heutigen Welt komplett zuckerfrei ernähren möchte, müsste als Einsiedler in einen Urwald ziehen, den es nicht mehr gibt. Kein noch so gläubiger Anhänger der Zuckerfrei-Fraktion kann seinen Nachwuchs heute aufziehen, ohne ihn Verlockungen aussetzen zu müssen – etwa bei Kindergeburtstagen, in der Schulkantine oder schlicht beim Einkauf. Das anzustreben, wäre also lebens- und weltfremd.

Was aber geht und was ich allen Eltern dringend rate: Die ersten 1000 Tage so arm an Extra-Süße zu gestalten wie irgend möglich. Noch sind die Kinder zu klein, um zu verstehen, was sich da in den verheißungsvoll-farbenfrohen Verpackungen im Supermarkt türmt. Noch kennen sie kein Nuss-Nougat-Brötchen zum Frühstück und wissen nicht, wie ein Löffel Vanilleeis auf der Zunge schmilzt. Und eben weil sie all das nicht erfahren haben, vermissen sie es auch nicht.

Ständiger Zuckerkonsum macht krank

Sicher: Süße Leckereien sind, wenn – größere – Kinder sie als Ausnahme gezeigt bekommen, ein Hochgenuss! Aber kein Vater, keine Mutter braucht Angst zu haben, dass es dafür irgendwann zu spät sein könnte oder ihre Kinder gar – Frühchen insbesondere – zu wenig Energie bekommen ohne zusätzlichen Zucker. Vielmehr gilt: Jeder Tag, den Kinder verzögert mit allzu Süßem in Kontakt kommen, ist ein gewonnener Tag. (...) Denn nach Süßem, das weiß die Forschung seit Jahren, können wir schnell süchtig werden.

Die Folgen eines exzessiven Zuckerkonsums sind übel: Wer sich immer wieder dem allgegenwärtigen Zuckerrausch ergibt, hat ein zwei- bis dreimal so hohes Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu entwickeln, die tödlich endet – verglichen mit Menschen, die einen sparsamen Umgang mit der Süße gelernt haben und pflegen.

Obst ist gesund – Bananen aber stark zuckerhaltig

"Und was ist mit Obst?" Diese Frage dürften sich an diesem Punkt viele Eltern stellen – und ich höre sie auch in der Praxis immer wieder. Meine Antwort: Obst, abgesehen von sehr zuckerreichen Sorten wie Banane oder Weintraube, ist gesund und sollte ebenso selbstverständlich zum Nahrungsspektrum von Kindern gehören wie Gemüse und Vollkornprodukte. Beeren, Blaubeeren insbesondere, sind beispielsweise heimische Superfoods: Sie können die geistige Leistungsfähigkeit von Kindern erhöhen.

Nur: Eltern überschätzen die Menge an Obst, die ausreicht, um von den positiven Wirkungen zu profitieren. (...) Mein Rat: 150 Gramm Obst (das entspricht einem mittelgroßen Apfel) genügen, um sich als Erwachsener mit Vitaminen zu versorgen sowie mit gesundheitsfördernden sekundären Pflanzenstoffen, die etwa Heidelbeeren ihre Farbe schenken.

Der Nachwuchs braucht noch weniger: Eine Kinderhandvoll reicht, damit sie von den wertvollen Inhaltsstoffen profitieren. Wichtig: wenig Banane! Die Naturfrucht der Tsimane-Indianer etwa besitzt nur halb so viel Fruchtzucker wie unsere Supermarktexemplare. Spannend: Der Zoo in Melbourne verfüttert seit 2018 nur noch Urbananen anstelle der Zuchtfrüchte – denn die Affen und andere Tiere hatten an Zivilisationskrankheiten gelitten.

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11.02.20, 21:13 | Ulrich Hammerla

Eine Studie

hat mal ergeben, dass Kinder, die nicht mit "gesunder" Kost traktiert werden, sondern so lange Spaghetti mit Tomatensauce bekommen, wie sie mögen, am Ende mehr verschiedene Dinge essen als die Kinder, die ständig mit neuen Aromen konfrontiert wurden

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11.02.20, 12:48 | Hugo Müller

So ein Auf(stand)wand!

Kein Mensch braucht Industriezucker. Schöne These, aber allzu theoretisch kann und sollte man die Sache nicht angehen. Schon lange bemühen sich Eltern, ihre Kinder "gesund" zu ernähren, was immer auch gerade darunter verstanden wird. Ich bekam noch Lebertran (unter Protest), aber das süße "Sanostol" versprach eine vergleichbare Wirkung und wurde gern eingenommen. Gesund und süß - winwin. Zum einen werden wir nicht gegen Angeborenes ankämpfen können. Süß ist gut und bitter schlecht. Vor allem aber kann ein schokomampfender Vater seinem Kind nicht den Apfel schmackhaft machen. Es gibt also nur einen Weg: das Vorbild sein. Bei Drogenabstinenz, Bewegung und auch Ernährung. Das fordert, hilft aber auch einem selbst. Die Kinder zum Guten verführen und selbst das Schlechte zu tun klappt nicht.

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11.02.20, 11:47 | Helga Alex

Was der Bauer nicht kennt...

... das isst er nicht. Das ist eine alte Weisheit und gilt immer noch Wir hatten einen Riesengarten, in dem alles mögliche an Gemuese gezogen wurde Fuer uns als Kinder war es selbstverständlich, Kohlrabi, Karotten oder Radieschen direkt vom Feld zu probieren. Zu Hause gab es jeden Tag irgendeine Art von Gemuese. Obst wurde meist eingekocht verzehrt, ausser Aepfel, Orangen, Trauben und Bananen. Wenn man aus Zeitmangel den Kids nur Spaghetti mit Sosse, Pommes oder Pizza auf den Tisch stellt, muss man sich nicht wundern, wenn die weder Obst noch Gemuese essen wollen.

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11.02.20, 11:33 | Laura Schmid

Einfach miteinander reden, dass kann auch helfen

Die Tipps die hier genant werden sind echt praktisch. Doch ich habe auch gemerkt, das es hilft, mit den Kindern zu reden, diese können mehr verstehen als man denkt – vorausgesetzt, man redet miteinander. Dann muss auch niemanden etwas untergejubelt werden – denn das ist immer noch ein überlisten. Und wer will schon überlistet werden. Am besten ist es, wenn jemand selbständig zu der Erkenntnis gekommen ist, dass eine gesündere Ernährung für den Körper wesentlich besser ist.

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