1. Nachrichten
  2. Panorama
  3. Aus aller Welt
  4. Plochingen: Mehrere Verletzte bei Auseinandersetzung - Flüchtige gefasst

SEK-Einsatz in Baden-Württemberg: Nach blutigem Streit in Plochingen: Vier Männer vor Haftrichter
PCP Zeugen hörten Schüsse: Polizeieinsatz wegen Auseinandersetzung in Plochingen

Nach einer Gewalttat mit zwei Schwerverletzten im baden-württembergischen Plochingen sind vier Männer im Alter zwischen 20 und 29 Jahren festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts, wie die Polizei in Reutlingen am Freitag mitteilte. Die Verdächtigen sollten noch am Freitag einem Haftrichter vorgeführt werden.

Nach einer blutigen Auseinandersetzung auf offener Straße in Plochingen in Baden-Württemberg hat die Polizei vier Männer im Alter zwischen 20 und 29 Jahren im Visier. Gegen sie wird wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt, wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Freitag mitteilten. Sie seien unter anderem wegen Gewaltdelikten bekannt. Gegen die vier Männer sollten Haftbefehle beantragt werden. Es handelt sich um einen 20 Jahre alten Türken sowie drei Deutsche im Alter von 21 und 29 Jahren. Der Hintergrund der Tat blieb unklar.

Zwei Verletzte

Bei der Auseinandersetzung am Donnerstag, an der fünf Männer beteiligt gewesen sein sollen, wurden zwei Männer verletzt. Ein 21-Jähriger erlitt Stichverletzungen und wohl auch eine Schussverletzung, ein 29-Jähriger Stichverletzungen. Beide wurden ins Krankenhaus gebracht. Es bestehe keine Lebensgefahr. Der Jüngere sei einer der vier Männer, gegen die ermittelt werde. Er soll an dem Angriff auf den 29-Jährigen beteiligt gewesen sein. Nach der Tat flüchteten mehrere Verdächtige zu Fuß.

Etwa eine Stunde nach der Auseinandersetzung nahm die Polizei einen Verdächtigen in der Nähe des Tatorts fest. Der 20-Jährige sei bei seiner Festnahme unbewaffnet gewesen, teilte die Polizei mit. Im Zuge der weiteren Fahndung kam die Polizei auf die Spur dreier weiterer Männer, die an der Tat beteiligt gewesen sein sollen. Ein 19-Jähriger kam wieder auf freien Fuß, teilten die Behörden weiter mit. Gegen ihn habe sich der Tatverdacht nicht erhärtet.

Alle mutmaßlichen Täter machen bislang keine Angaben zu der Tat. Die Polizei sucht weitere Zeugen, um den Hintergrund der Auseinandersetzung aufzuklären.

7-Jährige starb an unheilbarer Krankheit - Mutter trifft Tochter dank moderner Technik

FOCUS Online/Wochit 7-Jährige starb an unheilbarer Krankheit - Mutter trifft Tochter dank moderner Technik
 

cvh/frw/AFP

Vielen Dank! Ihr Kommentar wurde abgeschickt.

Hier können Sie selbst Artikel verfassen: Bericht schreiben

Im Interesse unserer User behalten wir uns vor, jeden Beitrag vor der Veröffentlichung zu prüfen. Als registrierter Nutzer werden Sie automatisch per E-Mail benachrichtigt, wenn Ihr Kommentar freigeschaltet wurde.

Artikel kommentieren Netiquette | AGB
Bitte loggen Sie sich vor dem Kommentieren ein Login
Überschrift Kommentar-Text
Leser-Kommentare (19)
Bei den folgenden Kommentaren handelt es sich um die Meinung einzelner FOCUS-Online-Nutzer. Sie spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider.

14.02.20, 11:38 | Gerd Werner Prilipp

Es geht weiter

heute morgen in Hessen wurden 2 Männer mit Schussverletzungen in einer Wohnung gefunden, ich habe mir die weitere Suche nach Informationen einfach gespart und denke, hier hat wieder mal ein anderer im Griff seines Argumentationsverstärkers zwei neue Kerben.

Antwort schreiben

14.02.20, 03:33 | Peter Lutz

Das ist das

Deutschland, wofür die Aktivisten der Antifa "kämpfen", was von Merkel, Linken, SPD, Grünen durch Nichtstun und Dulden praktisch gefördert wird. Aber das PROBLEM ist die Thüringen Wahl. Die Sorgen der Menschen und der Politiker liegen auf sehr verschiedenen Ebenen.

Antwort schreiben

14.02.20, 03:15 | Christian Kross  | 2 Antworten

Nachdem

im Text nur von "männlichen" Tätern geschrieben wird und der Festgenommene offenbar keine Staatsbürgerschaft hat, sonst hätte man das sicher geschrieben, nehme ich an, dass es sich wie immer um "die Männer" handelt.

Antwort schreiben
  • 14.02.20, 11:36 | Gerd Werner Prilipp

    @Henzler

    Deutsche Straftäter müssen wir erdulden, ausländische Straftäter sind halt mal da, aber wir müssten sie nicht erdulden wenn unsere Regierung von Anbeginn an konsequent Dublin II, Schengen und unser Grundgesetz § 16a umgesetzt und gelebt hätte. Das wäre dann halt anders.

Alle Antworten (1)

13.02.20, 23:20 | kurt kloecker

Ich will

nur hoffen; das ich und meine Familie in keine kleine Rangeleien nach Linker Definition kommen werden !

Antwort schreiben

13.02.20, 22:30 | joldic miki

Hmm

Der Flüchtling wars oder doch vielleicht Putin ?! Wer weiß das schon ? Wenn es ein Flüchtling oder Ausländer war wird es Adolf Höcke sehr freuen!

Antwort schreiben

13.02.20, 21:34 | Sergej Luft

Natürlich keine Beschreibung

Der Tatverächtigen, Schüsse und Messer kamen zum Einsatz. Vor 10 Jahren gab es sowas einmal im Jahr, Heute ist das der Alltag. Natürlich nicht pauschalisieren, schließlich profitiert unser Sozialsystem von der Zuwanderung (angeblich). Ein Land in dem ich gerne lebe, ist Deutschland seit paar Jahren nicht mehr, sobald ich hier auswandern kann, wird es gemacht, egal ob finanzielle Nachteile entstehen.

Antwort schreiben

13.02.20, 21:01 | Raimund Rauch  | 1 Antwort

Waffen auf der Strasse

Das Waffenrecht wird doch laufend verschärft - wieso gibt es immer noch Waffen auf der Strasse? Wieso wurde diese Straftat durch die laufende Verschärfung des Waffenrechts nicht verhindert?

Antwort schreiben
  • 14.02.20, 11:32 | Gerd Werner Prilipp

    Waffen - und Recht

    Waffenrecht und Waffen auf der Str. sind 2 Paar Schuh!!! Es gibt ca. 6 Mio. registrierte legale Waffen in Privatbesitz, dagegen stehen ca. 20 Mio illegale NICHT registrierte Waffen die ebenfalls im priv.Besitz sind, eben in dem anderen priv.Besitz.Und diese 20 Mio Waffenbesitzer werden sich hüten, ihre Waffen anzumelden weil sie sie einsetzen wollen + sich sonst der Staatsanwalt bei ihnen meldet

13.02.20, 20:07 | Klaus Graf

Man

könnte auch sagen kleine Rangeleien. Ich greife mir nur noch an den Kopf wenn ich sowas lese. Da wird mit WAFFEN aufeinander losgegangen und ihr schreibt Auseinandersetzung.

Antwort schreiben

13.02.20, 19:42 | Brigitte Braun  | 1 Antwort

SEK-Einsatz

Ich frage mich,wo ich das jetzt zuordnen soll... Ist das die gefühlte oder die statistische Kriminalität?? In dem Land in dem wir... GUT und SICHER leben

Antwort schreiben
  • 13.02.20, 20:54 | Christian Pirsch

    Die gefühlte...

    Kriminalität. Anders darf es in diesem Deutschland nicht sein. Ich würde empfehlen es auch dabei zu belassen. Die Drohungen lauern ja heutzutage an der Haustür. Gerade in Berlin.

13.02.20, 18:57 | Karl Schick  | 4 Antworten

Schusswaffen und Messer

Im Einsatz. Schon erstaunlich, was Mittlerweile auf Deutschen Straßen los ist. Als Kind der 70er kannte ich solche Meldungen nur aus den Bronx.

Antwort schreiben
  • 17.02.20, 16:33 | Uwe Städing

    Daccord

    Das kann ich nur dick unterstreichen. Manometer, das waren ja paradiesische Zeiten, als der Aufenthalt im bewegten Nachtleben noch keinem Russisch Roulette glich. Messerattacken waren damals quasi inexistent. Tut mir leid um die Unbefangenheit der jungen Leute heute. Naives Multikulti hat ein gesellschaftliches Trümmerfeld hinterlassen.

Alle Antworten (3)
Sie waren einige Zeit inaktiv
Ihr zuletzt gelesener Artikel wurde hier für Sie gemerkt.
Zurück zum Artikel Zur Startseite
Lesen Sie auch
Fotocredits:

imago images / Sportfoto Rudel, dpa/Friso Gentsch/ Archiv, AboutYou, tiffany_robo, FOCUS Online/MBClife, Bloomberg, otto, Käuferportal Solar Teaserbild Desktop , imago/Westend61, dpa/Daniel Reinhardt, © glomex, Expedia, AFP/SID/LIONEL BONAVENTURE
Alle Inhalte, insbesondere die Texte und Bilder von Agenturen, sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur im Rahmen der gewöhnlichen Nutzung des Angebots vervielfältigt, verbreitet oder sonst genutzt werden.
© FOCUS Online 1996-2020