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Hamburg: Geld für alle!: Hamburg soll bedingungsloses Grundeinkommen testen
Hamburger haben vielleicht bald mehr Geld im Portmonee (Symbolbild).
Bild: picture alliance/dpa Hamburger haben vielleicht bald mehr Geld im Portmonee (Symbolbild).
Mittwoch, 12.02.2020, 20:16
Es soll endlich Fahrt in die Debatte kommen: In Hamburg hat sich eine neue Volksinitiative konstituiert. Das Ziel: die Einführung eines Modellversuchs zum bedingungslosen Grundeinkommen.

Am heutigen Mittwoch, um 13 Uhr, erfolgt die Übergabe der Sammlungsunterlagen für die Volksinitiative bei der Hamburger Senatsverwaltung. Direkt im Anschluss startet dann die Unterschriftensammlung auf Hamburgs Straßen.

Hamburg: Volksinitiative zum bedingungslosen Grundeinkommen

Die „Expedition Grundeinkommen" braucht für das Zustandekommen der Volksinitiative 10.000 Unterschriften, plus 2000 weitere Unterschriften zur Sicherheit. Sie will diese innerhalb der nächsten drei Wochen sammeln, damit der angestrebte Volksentscheid zeitgleich mit der Bundestagswahl 2021 stattfinden kann.

„Uns fasziniert an der Idee des bedingungslosen Grundeinkommens, dass es eine Möglichkeit sein könnte, eine neue Gesellschaft zu schaffen, in der man lieber leben möchte, als in der heutigen. Wenn wir das nicht zumindest ausprobieren, verpassen wir eine riesige Chance. Deshalb haben wir die Expedition Grundeinkommen gegründet", so Laura Brämswig, eine der Initiatoren der Expedition Grundeinkommen.

Hamburg: 54 Prozent stimmen einem Modellversuch zum Grundeinkommen zu

Der Aufruf zur Gründung der Volksinitiative wurde an über 26.000 Hamburgerinnen und Hamburger versandt – über 3.400 Menschen haben sich bereits registriert und ihre Unterstützung für den Start der Initiative angekündigt. Die „Expedition Grundeinkommen" will eine breite Beteiligung der Bevölkerung an der Entscheidung über den Modellversuch zum Grundeinkommen sicherstellen.

Bei einer Befragung unter 2000 Erwerbstätigen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung 2017 erklärten 54 Prozent der Befragten, dass sie einem zeitlich befristeten Modellversuch zum Grundeinkommen zustimmen würden.

Der Volksentscheid zum Grundeinkommen ist Teil einer ganzen Serie von Volksinitiativen. Vergleichbare gab es bereits in Schleswig-Holstein und Brandenburg, nach Hamburg sollen Berlin und Bremen folgen. (vd)

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Leser-Kommentare (4)
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14.02.20, 20:26 | Bernd Mueller

Haben wir doch schon!

Oder was ist Hartz4? Da bekommt man auch Geld ohne etwas dafür zu tun, also nichts Neues und es wird auch nichts ändern.

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13.02.20, 17:00 | Vera Wirt

Krankenkasse freut sich auf Mehreinnahmen

Wer glaubt Er kann dieses Geld. Einfach so einstreichen Dann hat er die Rechnung ohne die Krankenkasse gemacht. Denn das ist Einkommen. Und da ist nicht durch Arbeit entsteht. Ist 100 % an die Krankenkasse abzuführen? Also, nicht nur der halbe Krankenkassenbeitrag, sondern der volle.

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13.02.20, 10:21 | Hans Weiß

Ich halte dieses Experiment für Richtig

Auf Grund einer schnellen Veränderung unseres Arbeitslebens ist dies eine MÖGLICHKEIT ALLEN Bürgern die Fähigkeit zu eroeffnen ein Leben ohne Harz4 und Sozialamt durchzuführen.Die Besteuerung von künstlicher Intelligenz und EDV Programmen die Arbeitswelt von Beschäftigen zu reduzieren ist dann dringend geboten.Mal sehen was daraus wird.

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13.02.20, 09:23 | Sven-Olaf Kischer

Genau, passend

zur kommenden Wahl und einem RRG Bündnis ist doch Hamburg dafür prädestiniert. Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen wird die Soziale Hängematte weiter ausgebaut.

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